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RISE OF GIANTS bei Peer to Space mit Banz & Bowinkel

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Banz & Bowinkel, Rise of Giants

Die UNPAINTED-Künstler Banz & Bowinkel sind in der Online-Ausstellung Rise of Giants zu sehen, kuratiert von Tina Sauerländer vom Berliner Peer to Space.

RISE OF GIANTS

Künstler: Banz & Bowinkel
Kuratorin: Tina Sauerländer

Virtuelle Eröffnung: Donnerstag, 25. November 2021, 18 – 20 Uhr MEZ

Bei: PRISKA PASQUER VIRTUAL GALLERY (klicken Sie hier, um teilzunehmen)

Begleitendes Programm:
InstaLive Artist Talk: Donnerstag, 2. Dezember 2021, 18 Uhr MEZ
Virtual Happy Hour Drop Party, Donnerstag, 20. Januar 2022, 18-20 Uhr MEZ
Soft Eröffnung in Köln in der PRISKA PASQUER Galerie, Samstag, 29. Januar, 12 – 18 Uhr

Die unsichtbaren Bots und Algorithmen, die unser Online-Verhalten steuern und täglich unsere Daten sammeln, nehmen in der Serie Bots des Künstlerduos Banz & Bowinkel visuelle Formen an. Sie besetzen die virtuelle Welt der Galerie PRISKA PASQUER als riesige Cyborgs. Die Insel, verwandelt in ein allumfassendes Koordinatensystem, wird zum Symbol für das Internet. Als Besucher befinden wir uns mitten in einem Experimentierfeld von Algorithmen.

Das Internet ist ein Trainingsgelände für künstliche Intelligenz, um menschliches Verhalten zu studieren, zu bewerten und zu antizipieren. Auf diese Weise erleichtern sie uns das Leben, wenn wir Karten-Apps verwenden, mit Alexa sprechen oder wenn Siri unseren Wecker stellt. Ihr Wissen trägt dazu bei, unsere Verbindung zur Technologie voranzutreiben und sie so reibungslos wie möglich am Laufen zu halten. In den 1990er Jahren haben wir uns absichtlich mit Routern ins Internet eingewählt und sind jetzt automatisch mit dem Internet verbunden. Wir drücken heute noch Knöpfe und geben Sprachbefehle, aber morgen werden wir unsere Aktionen mit Augenbewegungen, Handbewegungen oder sogar Gehirnwellen steuern. Die Verwischung der Grenze zwischen Mensch und Technik führt zu unserer allmählichen Verwandlung in einen technologischen Riesen. Auch die Besucher als Cyborgs in der virtuellen Galerie PRISKA PASQUER erreichen gewaltige Größen. Die Galerie liegt ihnen zu Füßen wie Lilliput, die fiktive Insel in Jonathan Swifts Roman Gullivers Reisen.

Auch die Serie Primitives von Banz und Bowinkel thematisiert das Thema Skalierung in der virtuellen Realität. Primitive sind einfache grafische Grundformen, die als Grundlage für die Erstellung komplexerer Strukturen verwendet werden. Dreiecke, Polygone oder Punktwolken sind wichtige primitive Formen für digitale 3D-Objekte. Diese Formen haben keine Größe und sind ohne Qualitätsverlust beliebig skalierbar, da ihre Existenz durch das Verhältnis der einzelnen Teile zueinander definiert wird. Auch hier ist die Größe relativ, genau wie in der virtuellen Galerie PRISKA PASQUER. Banz und Bowinkels Primitive spielen mit den verschiedenen Größenproportionen, die im Galerieraum existieren.

Mit einem Virtual-Reality-Headset haben wir die Möglichkeit, das zu erleben, was uns auf dem Computerbildschirm verweigert wird. Wir tauchen ein in die Dimensionen des virtuellen Raums und erleben eine neue Perspektive. Mit Leichtigkeit fliegen wir über die Miniaturversion der virtuellen Galerie und erkunden die gigantischen Bots und Primitive. Die genaue Größe unserer eigenen Avatare ist unklar. Dank einer zunehmend reibungslosen Verbindung mit Technologie wachsen aber auch wir zu Cyborg-Riesen mit außergewöhnlichen Kräften heran.

Besuchen Sie den Bereich von Banz & Bowinkel @ UNPAINTED artstore

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