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Biennale “Art For The Future” in Moskau eröffnet

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Stanza, The Reader, 2015 - Courtesy of the Artist

Am 21. Dezember 2021 eröffnet das Multimedia Art Museum, Moskau, die erste Internationale Biennale “Art for the Future“. Die Biennale präsentiert Kunstprojekte, die auf den neuesten Industrie 4.0-Technologien (neuronale Netze, Robotik, 3D-Animation, virtuelle und erweiterte Realität) basieren und die Veränderungen widerspiegeln, die Technologie für das Leben jedes Menschen und jeder Gesellschaft mit sich bringt. Interaktive Installationen ermöglichen es dem Betrachter, komplizen im kreativen Prozess zu werden.
Die Biennale findet im Multimedia Art Museum in Moskau statt. Zum Abschluss des Festivals “Art for the Future” in Moskau (bis 03.04.2022) werden die auf der Biennale gezeigten Arbeiten bis Ende 2022 durch die russischen Regionen touren. #

Im Rahmen der Biennale wird die digitale Plattform artforthefuture.art ins Leben gerufen, die russische und ausländische digitale Kunst präsentiert. Begleitet wird die Biennale von einem breit gefächerten Offline- und Online-Bildungsprogramm im Bereich Kunst, neue Technologien und Grundlagenforschung.
Die Biennale “Kunst für die Zukunft” wird im Jahr der Wissenschaft und Technologie eröffnet. Ihre Aufgabe ist es, der interdisziplinären Interaktion in den Bereichen Kunst, Wissenschaft und innovative Technologien neue Impulse zu geben.

Die Kunst war schon immer auf den Stand des technologischen Fortschritts angewiesen, eignet sich die Ergebnisse wissenschaftlicher und technischer Errungenschaften an und erweiterte damit ihr eigenes Arsenal an Ausdrucksmedien. So wurden neue Arten von Kunst geboren, zum Beispiel Fotografie, Kino, Videokunst, Internetkunst usw.

Die Kunst des 21. Jahrhunderts wendet sich schnell entwickelnden modernen Technologien zu und erfährt vor unseren Augen radikale Veränderungen. Die Methodik der Schaffung eines Kunstobjekts, die Form der Präsentation, die Methoden und Kanäle der Kommunikation mit dem Betrachter verändern sich grundlegend. Die Sphären, in die Künstler zur kreativen Reflexion gezogen werden, erweitern sich. Die Veränderungen, die dank der Technologien der Industrie 4.0 und der raschen Beschleunigung der Lebensrhythmen stattfinden, führen dazu, dass sich die Kunst stärker auf das Problem der Zukunft konzentriert und utopische Zukunftsmodelle geschaffen werden, die mit den Herausforderungen unserer Zeit verbunden sind: Umweltprobleme, Weltraumforschung, Digitalisierung der Realität, weit verbreitete Einführung neuronaler Netze, Und so weiter.

Das Offline-Programm der Biennale umfasst 60 Projekte, von denen 23 Projekte ausländischer Teilnehmer sind, darunter Stars der zeitgenössischen Kunst der Welt wie der israelische Künstler Michal Rovner, das internationale Kunstkollektiv teamLab, die britischen Künstler Stanza, Antony Gormley, Philip Colbert, Ed Fornieles und Random International, der isländische Künstler Olafur Eliasson usw. Ikonische Persönlichkeiten der russischen zeitgenössischen Kunst nehmen an der Biennale teil: die AES+F-Gruppe, Pavel Pepperstein, Aristarkh Chernyshev und andere. Unter den russischen Künstlern sind 16 Absolventen der Rodchenko Moscow School of Photography and Multimedia, die russische und internationale Anerkennung erhalten haben: Mikhail Maksimov, Anna Rotaenko, Natalia Alfutova, Valentin Fetisov, etc.; Dmitry Kavka, weithin bekannt für seine Internet-Kunst- und Post-Internet-Kunstprojekte, Künstler aus St. Petersburg Maxim Zmeyev und YOmoYO (Maxim Svishchev), Krasnodar-Künstlerin Ekaterina Popovich, das kreative Duo Endless Attractions Museum (Anastasia Krokhaleva und Denis Perevalov) aus Jekaterinburg, Künstlerin Kira Weinstein aus Veliky Novgorod, Anna Tolkacheva aus Nizhny Novgorod, Katya Pryanik aus Pushkino und so weiter.

Viele Arbeiten auf der Biennale wurden von kreativen Gruppen geschaffen, zu denen Wissenschaftler und Spezialisten für neue Technologien sowie Künstler gehören, zum Beispiel das Projekt des Physiknobelpreisträgers von 2010 Konstantin Novoselov in Zusammenarbeit mit der Künstlerin Kate Daudy und das Stain Studio, das auf der Biennale von der Aksenov Family Foundation präsentiert wird. und auch Projekte von 18apples, teamLab, Workshop 15, etc.

Einige der ausgestellten Projekte wurden speziell für die Biennale konzipiert: “Super Consumer” von Aristarkh Chernyshev, “the Network” von Anna Rotaenko, “Mushroom Fountain and Heavenly Petri Bowl” von Paruyr Davtyan, “Thicket” von Sergei Shutov, “Work on Iron” von Dmitry Kavka, “adad” von ::vtol:: (Dmitry Morozov) usw.

Das parallele Programm der Biennale umfasst Projekte, die im “Future Acceptance Laboratory” (VDNKh, Pavillon Nr. 2) und in der Ausstellung “Code of Art” in der GROUND Solyanka Gallery (Kuratorin: Helena Nikonole) präsentiert werden.Im März 2022 findet im Rahmen der Biennale “Art for the Future” ein gleichnamiges internationales Symposium statt. Meisterkurse von russischen und internationalen Künstlern und spezielle Bildungsprogramme für Kinder sind ebenfalls geplant.

DIE MOSKAUER REGIERUNG
DIE KULTURABTEILUNG DER STADT MOSKAU
DAS MULTIMEDIA KUNSTMUSEUM, MOSKAU

präsentieren:

DIE ERSTE INTERNATIONALE BIENNALE “ART FOR THE FUTURE”

21. Dezember 2021 — 3. April 2022

Künstlerische Leiterin der Biennale: Olga Sviblova

Kuratoren: Anna Zaitseva, Alexei Shulgin, Maria Lavrova

Kuratoren des Online-Programms: Oksana Chvyakina, Vladislav Alexandrov

Wir danken Daniel Birnbaum und Peter Weibel für die kompetente Unterstützung.

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