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“To be Human” – Gruppenausstellung in London

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To be Human Gruppenausstellung

Katrin Niedermeier stellt in London aus.

Eine von Nicole Tatschl kuratierte Gruppenausstellung wird in London unter Beteiligung folgender KünstlerInnen präsentiert: Keiken (UK), Stine Deja (DK), Katrin Niedermeier (DE/CH), Thomas Harrington Rawle (AUS/UK), Maria Bacila (AT/RO) Sofia Albina Novikoff Unger (DK/UK)

Eröffnung: 16/09/21 in der Zona Mista, Ilderton Wharf, 1-6 Rollins St, London SE15 1EP, UK

Katrin Niedermeier ist im UNPAINTED artstore vertreten.

“Wir sind einsam, haben aber Angst vor Intimität. Digitale Verbindungen und der gesellige Roboter können die Illusion von Kameradschaft ohne die Anforderungen der Freundschaft bieten. Unser vernetztes Leben erlaubt es uns, uns voreinander zu verstecken, auch wenn wir aneinander gebunden sind. Wir schreiben lieber Text als reden.” Sherry Turkle – Allein zusammen

Wir teilen unser Leben mit “intelligenten” Objekten wie dem Smartphone und dem Computer / Laptop, aber in letzter Zeit haben wir uns auch stark auf Amazons Alexa und andere Geräte verlassen, um mit uns zu sprechen und uns zu helfen, durch das Leben zu navigieren.

To Be Human untersucht die Beziehung zwischen Mensch und Maschine und vor allem, wie Technologie soziales Verhalten verändern, uns aber auch einsamer machen kann. Mensch und Maschine stehen im ständigen Dialog und es ist wichtig, dass wir die Bedingungen unseres Zusammenlebens verstehen. Wir korrespondieren ständig per E-Mail miteinander und tragen zu elektronischen Bulletin Boards und Mailinglisten bei; schließen sich Interessengruppen an, deren Teilnehmer auf der ganzen Welt sind.

Wir sind Maschinen so ähnlich, dass wir uns einfach durch Cyborg-Kopplungen mit ihnen erweitern können, aber gleichzeitig lernen wir, uns als in Technobodies steckend zu sehen, wir beschreiben unsere Politik und unser wirtschaftliches Leben in einer Sprache, die mit einer bestimmten Form von maschinenintelligenter Intelligenz in Resonanz steht.

Durch die Kombination unserer physischen und virtuellen Realitäten nutzen wir die virtuelle Welt zunehmend als Tor zu einer anderen Welt, in der Zeit nicht existiert. Zumal das Internet zu einem bedeutenden sozialen Labor geworden ist, um mit den Konstruktionen und Rekonstruktionen des Selbst zu experimentieren, die das postmoderne Leben charakterisieren. In seiner virtuellen Realität gestalten und erschaffen wir uns selbst.

Die Ausstellung wird grosszügig unterstützt vom Exhibitions Hub, der Goldsmiths University of London, dem Bundesministerium für Kunst und Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKOES) und dem Land Vorarlberg, dem Österreichischen Kulturforum London und Pro Helvetia (Schweizer Kulturfonds).

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: English

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